Grundlagen: Sicherheit

Grundlagen: Sicherheit

Das Thema „Sicherheit“ bei einem Blackout ist für viele extrem wichtig. Gerade alleinstehende Frauen oder ältere Menschen sind verunsichert und wissen nicht wie sie die eigene Sicherheit im Krisenfall erhöhen können. Dabei geht es nicht nur um mögliche Plünderungen, sondern auch Themen wie Brandschutz.

Bei einem Blackout ist jeder erst einmal auf sich alleine gestellt und alles dreht sich um die eigenen vier Wände. Doch sobald die Lebensmittelvorräte aufgebraucht sind, verlagert sich alles nach draußen. Menschen die keinen Notvorrat angelegt haben werden nach Essen suchen. Wenn die Lebensmittelversorgung der Regierung nicht zeitnah greift, wird es vermutlich auch zu Plünderungen kommen. Wozu Menschen in der Lage sind, wenn sie Hunger haben möchte ich mir lieber nicht vorstellen.

Genau deswegen ist es für jeden ratsam einen Notvorrat anzulegen. Nur so kann die Zeit – bis öffentliche Notversorgungen greifen – überbrückt werden.

Nachfolgend möchte ich allen ein paar Tipps und Handlungsempfehlungen geben, um die eigene Sicherheit bei einem Blackout oder anderen Krisenfall zu erhöhen.

Wohnung sichern

Das eigene Zuhause sollte in jedem Fall gesichert werden. Im Idealfall sollte kein außenstehender Kenntnis über euren Notvorrat haben. Denn all diejenigen werden in der Krise mit Sicherheit auf euch zurückkommen und euch vor eine wirklich unangenehme Situation stellen. Auch wenn man anderen helfen möchte wird es vermutlich schwer werden. Es besteht auch die Gefahr, dass die eigene Gutmütigkeit ausgenutzt wird und man selbst am Ende mit leeren Händen da steht.

Abends sollten die Fenster abgedunkelt werden, damit nicht jeder sehen kann, dass Du über Licht verfügst. Das Haus oder die Wohnung sollte im Idealfall nie leer sein. Es sollte immer jemand im Haus/Wohnung bleiben, um einem möglichen Einbruch abwenden zu können.

Brandschutz

Bei einem Blackout kommen wahrscheinlich bei vielen Kerzen zum Einsatz. Gekocht wird dann mit Holz oder Gas. In jedem Fall erhöht sich die Brandgefahr wie aus der Vergangenheit bei Stromausfällen bekannt ist. Rauchmelder und Feuerlöscher sollten inzwischen Standard in jedem Wohnraum sein und ggf. nachgerüstet und/oder geprüft werden. Ebenfalls sehr beliebt und nützlich sind Feuerlöschdecken.

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22. Februar 2024 15:20
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Zuletzt aktualisiert am: 22. Februar 2024 15:20

Um den Gefahrenschutz bei der Verwendung von Gaskochern und/oder offenem Feuer zu erhöhen, sollte auch in jedem Fall ein CO-Melder angeschafft werden. Dieser hilft, eine Kohlenmonoxidvergiftung zu vermeiden.

Zuletzt aktualisiert am: 22. Februar 2024 15:20

Einbruchschutz

Jeder von uns hat unabhängig von einem Blackout oder einer Ausnahesituation einen ausreichenden Schutz vor Einbruch. Doch die Einbruch Gefahr ist in einer Krisensituation eine andere und erfordert womöglich einen erhöhten Schutz vor Einbrechern die aus ganz anderen Beweggründen versuchen werden in die Wohnung zu kommen.

Natürlich sollte jeder für sich selbst entscheiden wie gut er seinen Besitz vor Einbrechern schützen möchte. Wer wirklich auf Nummer sicher gehen möchte sollte sich von einer geeigneten Sicherheitsfirma beraten lassen. Lasst euch dabei aber nicht über den Tisch ziehen und Dinge andrehen die am Ende nur Geld kosten. Ob im Krisenfall eine teure Alarmanlage wirklich hilfreich sein wird weiß ich nicht. Ich persönlich glaube aber eher nicht.

Nachfolgend mal ein paar Anregungen für eine eher einfache Erweiterung des bestehenden Einbruchschutzes.

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Für alle die glauben, dass es bei einem Blackout sinnvoll ist zu verbarrikadieren, die sollten sich mal Das Handbuch für Hausbesetzer anschauen. Ich persönlich glaube ja an das Gute im Menschen und hoffe, dass derartige Maßnahmen nicht erforderlich sein werden. Wenn alle für das Thema Blackout sensibilisiert sind und sich einen Vorrat anlegen, dann dürfte es dazu vermutlich nie kommen.

Selbstschutz Waffen

Ich wurde schon öfter von Frauen gefragt, ob es sinnvoll ist im Krisenfall mit einem Tierabwehrspray, Baseballschläger oder Messer gegen mögliche Angreifer gerüstet zu sein. Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten.

Grundsätzlich möchte ich aber festhalten, dass Gewalt und der Einsatz von Waffen nicht die Lösung sein sollte.

In einem Krisenfall sprechen wir jedoch von einer besonderen Ausnahmesituation in der viele Menschen vermutlich den Verstand verlieren werden. Deswegen ist es mir ein großes Anliegen, dass gerade alleinstehende Frauen oder ältere Menschen sich schützen können. Doch wie genau das mit Waffen aussehen soll ist nicht einfach.

Der Beste Schutz vor Übergriffen in Krisensituationen ist eine gute Vernetzung mit anderen. Diese Vernetzung sollte natürlich VOR Eintritt der Ausnahmesituation geschaffen werden. In der Gemeinschaft lassen sich Krisen am Besten bewältigen. Sucht euch Leute aus eurer Umgebung die sich mit euch vernetzen wollen. Nicht nur zum Schutz, sondern auch um euch gegenseitig bei der Versorgung unterstützen zu können.

Hinweis:
Wer sich im Krisenfall selbst verteidigen will, der sollte bei der Auswahl einer Abwehrwaffe immer bedenken, dass der Gegner diese vielleicht ergattern könnte und somit gegen Dich einsetzt.

Tierabwehrspray

Jedem dürfte Pfefferspray (organisch), Tränengas (chemisch), CS-Gas (chemisch) oder KO-Spray ein Begriff sein. Gemeint sind damit natürlich „Tierabwehrspays“ zur Selbstverteidigung gegen Tiere. Pfeffersprays werden gerne zur Selbstverteidigung gekauft, da diese in Deutschland legal sind und aufgrund der sofort eintretenden Wirkung ein gutes Abwehrmittel darstellen.

Pfefferspays greifen die Atemwege an und machen somit kampfunfähig. Allerdings ist es nur wirklich sinnvoll, wenn man es richtig einsetzt. Bei falschem Einsatz kann es den Gegner durchaus aggressiver machen.

Baseballschläger

Ein Baseballschläger gehört in der Regel auf den Baseballplatz. Doch er wird auch gerne zur Selbstverteidigung irgendwo in der Wohnung gelagert. Grundsätzlich wirkt ein Baseballschläger für den Angreifer durchaus abschreckend. Fraglich nur, ob er dies auch in einer Krisenzeit tut. Für den Einsatz benötigt man in der Regel viel Platz. In einem kleinen Raum wohl eher ungeeignet.

Wer also auf ein derartiges Mittel zur Selbstverteidigung zurückgreifen möchte, der wäre mit einem Schlagstock besser gerüstet.

Anhand dieser beiden Waffen wollte ich euch mal aufzeigen, dass diese durchaus Vorteile, aber auch Nachteile haben. In einer Krise werden sicherlich einige Regeln und Hemmschwellen fallen. Ob und welche Waffen zum Selbstschutz geeignet sind sollte also jeder für sich selbst entscheiden.

Natürlich gibt es noch einige andere Waffen die legal oder illegal beschafft werden können. Ich möchte dennoch jedem davon abraten. Auch wenn wir uns natürlich schützen möchten, sollten wir immer einen klaren Kopf behalten und eher auf die Vernunft setzen. Es gibt da den Spruch „Man kann nur jemanden mit einer Waffe töten, wenn man eine Waffe besitzt„.

Blackoutschutz & Krisenvorsorge
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